Der Kröten-Blog 2026:
13.03.2026. Seit fast zwei Wochen steht nun der Krötenzaun an der Parkstraße. Dass die kurzfristige Entscheidung der Aufstellung und die Standortwahl richtig war, zeigen die Ergebnisse.
An den Zaununterbrechungen an den Parkeingängen lässt sich weiterhin das Überfahren der Amphibien nicht verhindern, die zu ihren Biotopen auf den gegenüberliegenden Wiesen die Straße überqueren wollen.
Die ehrenamtlichen Kontrolleure sammeln abends bis Mitternacht, da in diesem Zeitraum - noch bei den warmen Abendtemperaturen - die Hauptwanderzeit ist. Morgens befinden sich dann nur noch wenige in den Fangeimern.

4.3.2026. Der Zaun wird von den Mitarbeitern des Bauhofs der Gemeinde Rastede an der verkehrsreichen Straße aufgestellt.
Ab nun muss täglich kontrolliert werden.
27.02.2026: Die Krötensaison startet in diesem Jahr unerwartet früh am letzten Februarwochende. Ein plötzlicher nächtlicher Temperaturanstieg von über 10 °C verursachte eine Massenbewegung von über 1.000 Amphibien an mehreren Ortstraßen im Gemeindegebiet.
Leider fiel ein sehr großer Teil dem Straßenverkehr zum Opfer.
Den Höhepunkt der Wanderung der diesjährigen Saison erwarten wir in der Woche um den 20. März herum. In der anschließenden 13. Kalenderwoche laden wir wieder Kinder mit Ihren Eltern zum Mithelfen in den Abendstunden ein. Bei Interesse bitte melden unter [email protected]

Jedes Jahr machen sich die Erdkröten, Grasfrösche und Molche aus ihrem Winterquartier auf den Weg zu ihren Laichgewässern.
Unsere vielbefahrenen Straßen sind unüberwindbare, tödliche Barrieren. Deshalb tragen wir die Kröten im Rahmen der Amphibienschutzaktion des NABU Rastede über die Straße.
Fortsetzung folgt...
Rückblick Krötenzaun an der Parkstraße/Eichenbruch
Rückblicke und Bilderstrecken:
Über einen langen Zeitraum von fast 20 Jahren wurde der Krötenzaun an der Parkstraße von einer Anwohnerin betreut und dokumentiert. Nach dem Bau eines Ersatzbiotops im Jahr 2017 hat der NABU Rastede ab 2023 ihr die Arbeit abgenommen.


25. März 2024: Die vielen Niederschläge haben einige Fangeimer aufschwimmen lassen. Dabei fiel ein Frosch in das Erdloch unter den Eimer.
Zum Glück wurde er gerettet.
Bei Temperaturen von 5 °C keine weiteren Frösche und Kröten.
Als Sofortmaßnahme wurden bei den betroffenen Eimern "Entwässerungsrinnen" angelegt.
Lotta und Paul hatten am 16. März Glück: Lotta zählte mit dem Handzähler die bisherige Maximalanzahl von 89 Kröten. Dazu kamen 4 Frösche.

12. März 2024: Als Mitte Februar die nächtlichen Temperaturen drastisch über die 6 °C-Marke stiegen, mussten schnell die Fangzäune aufgestellt werden. Einige Kröten machten sich schon auf den Weg, vereinzelne fielen dem Verkehr zum Opfer.
Nachdem der Bauhof Rastede die Zäune am 21. Februar im Gemeindegebiet erstellt hatte, sanken die Temperaturen allerdings wieder bis an die Nullgrad-Grenze. Außerdem war es seitdem vorwiegend trocken - also keine guten Voraussetzungen für Wanderung der Kröten.
An der Parkstraße wurden bis zum 12.3. einmalig 63 Kröten (bei milden Temperaturen) und ansonsten bei Temperaturen um die
6 °C 18 vereinzelne Erdkröten gezählt.
Es ist nicht auszuschließen, dass die Wanderaktivität aufgrund der warmen Witterung schon früher als erwartet eingesetzt hatte.
Fotos: Lorenz, Lüerßen
Amphibienwanderung 2023
NABU Aktive nehmen erstmals langjährige Aufgaben der Anwohnerin Frau Heinemann ab

März 2023: Erstmals übernehmen die NABU Aktiven den Hilfsdienst. Organisiert in einer WhatsApp-Gruppe, werden die Arbeitseinsätze wöchentlich vergeben. Bis kurz nach Sonnenaufgang sollten die Kröten aus den Eimern befreit werden. Nicht nur der Erstickungstod, sondern Prädatoren wie die allgegenwärtige Rabenkrähen können lebensbedrohlich werden.
Trotz des neu erstellten Amphibienteichs vor 5 Jahren an der Waldseite, möchten die Kröten instinktiv noch den vorherigen Laichplatz mit dem gefährlichen Weg zur anderen Straßenseite aufsuchen. Wieder waren es knapp 2000 Tiere. Es ist allerdings nicht bekannt, ob sie mehrfach gezählt worden sind, weil sie, nachdem Helfer sie in das neue Domizil eingesetzt hatten, nicht doch wieder den Weg über die Parkstraße gesucht haben.
Siehe auch:
Ersatzbiotop Amphibienteich Parkstraße
NAJUs retten Kröten hier
Mitmachaktion "Amphibien-Wanderung" 2023
Fotos: G. Lüeßen, K. Zoll, S. Lorenz
Fertig zur Abholung für den Recyclinghof Rastede ...
Amphibienwanderung im Jahr 2013

Am Ausgang des Winters wurde wie jedes Jahr zum Schutz der unter Naturschutz stehenden Kröten, Frösche und Molche ein Fangzaun an der Parkstraße in Hankhausen vom Bauhof der
Gemeinde aufgestellt. In eingegrabenen Eimern werden so die in den Wäldern des Eichenbruchs überwinternden Amphibien auf dem gefahrvollen Weg zu ihrem Laichgewässer gefangen und zu ihrem Schutz
über die Parkstraße getragen. Die Straße "Am Eichenbruch" wird entsprechend der einsetzenden Amphibienwanderung von abends 19.00 bis morgens 07.00 Uhr auf jährlich neu zu stellendem Antrag des
NABU Rastede für den Autoverkehr gesperrt. Ohne diese Hilfsaktionen würden Hunderte der geschützten Tiere vom Autoverkehr überrollt. Das lokale Aussterben wäre dann die langfristige
Folge.
Die Wanderzeit der Amphibien zu den Laichgewässern beginnt je nach Art und Witterung von Mitte Februar bis Mitte März und endet um den 15. April. In diesem Jahr begann die Wanderung aufgrund der lange anhaltenden kühlen Nächte erst in der letzten Märzwoche. Durch ihre sensible Haut suchen sich die Tiere für ihre Wanderung feuchte und frostfreie Abende und Nächte aus.























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