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Krötenwanderung am Eichenbruch - Parkstraße

Amphibienwanderung 2023

NABU Aktive nehmen erstmals langjährige Aufgaben der Anwohnerin Frau Heinemann ab

Foto: K. Zoll
Foto: K. Zoll

März 2023: Erstmals übernehmen die NABU Aktiven den Hilfsdienst. Organisiert in einer WhatsApp-Gruppe, werden die Arbeitseinsätze wöchentlich vergeben. Bis kurz nach Sonnenaufgang sollten die Kröten aus den Eimern befreit werden. Nicht nur der Erstickungstod, sondern auch die benachbarten Störche der Wildtierauffangstation können lebensbedrohlich werden.

 

 

 

 

Trotz des neu erstellten Amphibienteichs vor 5 Jahren an der Waldseite, möchten die Kröten instinktiv noch den vorherigen Laichplatz mit dem gefährlichen Weg zur anderen Straßenseite aufsuchen. Wieder waren es knapp 2000 Tiere. Es ist allerdings nicht bekannt, ob sie mehrfach gezählt worden sind, weil sie, nachdem Helfer sie in das neue Domizil eingesetzt hatten, nicht doch wieder den Weg über die Parkstraße gesucht haben.

 

Siehe auch:

Ersatzbiotop Amphibienteich Parkstraße

NAJUs retten Kröten hier

 

Statistik mit den Aufzeichnungen von Frau Heinemann 2004 bis 2022 und der NABU-Aktion 2023

(Wir bedanken uns bei Frau Heinemann)



Mitmachaktion "Amphibien-Wanderung" 2023

Fotos: G. Lüeßen, K. Zoll, S. Lorenz

Fertig zur Abholung für den Recyclinghof Rastede ...

Amphibienwanderung im Jahr 2013

In Eimern werden die Kröten in Sicherheit gebracht. Foto: Silke Lorenz
In Eimern werden die Kröten in Sicherheit gebracht. Foto: Silke Lorenz

Am Ausgang des Winters wurde wie jedes Jahr zum Schutz der unter Naturschutz stehenden Kröten, Frösche und Molche ein Fangzaun an der Parkstraße in Hankhausen vom Bauhof der Gemeinde aufgestellt. In eingegrabenen Eimern werden so die in den Wäldern des Eichenbruchs überwinternden Amphibien auf dem gefahrvollen Weg zu ihrem Laichgewässer gefangen und zu ihrem Schutz über die Parkstraße getragen. Die Straße "Am Eichenbruch" wird entsprechend der einsetzenden Amphibienwanderung von abends 19.00 bis morgens 07.00 Uhr auf jährlich neu zu stellendem Antrag des NABU Rastede für den Autoverkehr gesperrt. Ohne diese Hilfsaktionen würden Hunderte der geschützten Tiere vom Autoverkehr überrollt. Das lokale Aussterben wäre dann die langfristige Folge.

 

Die Wanderzeit der Amphibien zu den Laichgewässern beginnt je nach Art und Witterung von Mitte Februar bis Mitte März und endet um den 15. April. In diesem Jahr begann die Wanderung aufgrund der lange anhaltenden kühlen Nächte erst in der letzten Märzwoche. Durch ihre sensible Haut suchen sich die Tiere für ihre Wanderung feuchte und frostfreie Abende und Nächte aus.

 

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