Für Mensch und Natur fatal: Rastede baut sich zu !

 

 

Immer neue Wohn- und Gewerbegebiete „zieren“ die Peripherie des einstigen Luftkurortes Rastede. Wo heute noch eine reizvolle und abwechselungsreiche Landschaft das Auge erfreut, verstellen innerhalb weniger Monate Straßen und Häuser den Blick. Die wunderschönen, abwechselungsreichen und geschützten Landschaftsformen des Oldenburg-Rasteder Geestrandes mit den großzügigen Parkanlagen und den sich im Osten anschließenden Hochmooren drohen ohne entsprechendes Umfeld viel an Bedeutung und Faszination zu verlieren. Kaum ist ein neues Baugebiet der staunenden Öffentlichkeit präsentiert worden, wird bereits über ein neues Wohn- oder Gewerbegebiet bzw. eine -erweiterung nachgedacht. Spekulativ bleibt, ob die Konkurrenzsituation zu den übrigen Ammerländer Umlandgemeinden von Oldenburg bzw. der vorauseilende Gehorsam gegenüber hier ansässigen bzw. ansiedlungswilligen Firmen die treibende Kraft ist. Es wird weiter ohne Rücksicht auf Natur und Landschaft und ohne erkennbares Planungskonzept geplant und gebaut und alles unter den wachsamen Augen der Aufsichtsbehörden. So werden nachfolgenden Generationen nicht nur die entstehenden Schuldenlasten aufgedrückt, sondern auch Perspektiven für eigene Ideen und Planungsnotwendigkeiten im warsten Sinne des Wortes verbaut.

 

Nicht nur wir Naturschützer vom NABU Rastede prangern seit vielen, vielen Jahren die ständige Ausweisung neuer Wohn- und Gewerbegebiete in Rastede an (siehe dazu viele Beiträge unter "Landschaftsschutz"). Offenbar gibt es auch in diesem Gemeinderat kein wirkliches Korrektiv, um den Expansionsbestrebungen der Verwaltung und des Bürgermeisters etwas entgegenzusetzen.

 

Jetzt hat sich eine Wahnbeker Bürgerin entschlossen, einen Gegenpol zu dieser Bauwut zu setzen und auf der seriösen für jedermann offenen Online-Plattform "openPetition" eine Petition gestartet, die unbedingt Unterstützung erfahren sollte ( https://www.openpetition.de/petition/online/ausufernde-bauvorhaben-in-rastede). Nur so kann ein Zeichen gegen die pausenlose Ausweisung neuer Baugebiete und die Zurückdrängung der auch für die Menschen unersetzlichen Naturräume gesetzt werden. Bitte beteiligen !!!

 

 

Mit Friedrich Haubold ist jetzt ein ehrlicher Kämpfer für Natur und Umwelt von uns gegangen. Seine freundliche und humorvolle Art wird uns in Erinnerung bleiben.

Foto: NWZ / C. Hanraets
Foto: NWZ / C. Hanraets

Meldungen zur Stunde der Wintervögel bis zum 20. Januar 2021 (s. "Aktuelles")

Bergfink, Foto Jürgen Schmidt
Bergfink, Foto Jürgen Schmidt

Der Vogel des Jahres 2021 kann erstmals von der Bevölkerung gewählt werden. Die 10 bisher favorisierten Vögel gehen ab 18. Januar in die Stichwahl. Bitte unbedingt mitmachen und daraus den Lieblingsvogel wählen!

Grauschnäpper mit drei Jungen,                           Foto: Silke Lorenz
Grauschnäpper mit drei Jungen, Foto: Silke Lorenz

5. Dez.: Beginn der Nistkasten-Reinigungsaktion im Schloßpark

Foto Eike Fiebrig-Kroll
Foto Eike Fiebrig-Kroll
Lesen Sie unter "Aktuelles" die Einführung zu unserem Buch "Die Vögel des Ipweger Moores".
Lesen Sie unter "Aktuelles" die Einführung zu unserem Buch "Die Vögel des Ipweger Moores".

Radl-Demo gegen den Neubau der A 20 am 4. Okt. mit Start auf dem Rasteder Marktplatz

Fotos dazu siehe unter "Aktuelles"
Fotos dazu siehe unter "Aktuelles"

Die Erde schwitzt, die Jugend protestiert weltweit - trotzdem Autobahn-Neubauten? Sind die Mahnungen des Club of Rome schon wieder verhallt und hat die Politik nicht dazugelernt?

Naturzerstörend wie keine andere und unsinnig zugleich: die A 20 (A 22)
Naturzerstörend wie keine andere und unsinnig zugleich: die A 20 (A 22)

Volksbegehren Artenvielfalt abgeschlossen:

162.530 gültige Unterschriften sind beim Abschluss der Landeswahlleiterin gemeldet. Im Oldenburger Land allein 25.036 !!!

Das Volksbegehren ist beendet und im "Niedersächsischen Weg" aufgegangen.
Das Volksbegehren ist beendet und im "Niedersächsischen Weg" aufgegangen.

Hankhauser Moor: Ministerin Otte-Kinast will "weiße Fläche" im LROP wieder herstellen!

Kuckuckslichtnelken am  Eggerkingsweg
Kuckuckslichtnelken am Eggerkingsweg

Ausnahmen vom Tötungsverbot verstoßen gegen europäisches Naturschutzrecht!

s. Urteil des Verw.-Gerichts Gießen vom 28.01.2020, Foto Gurelur
s. Urteil des Verw.-Gerichts Gießen vom 28.01.2020, Foto Gurelur
Vielen Dank an BINGO für die Förderung vieler Rasteder NABU-Projekte !
Vielen Dank an BINGO für die Förderung vieler Rasteder NABU-Projekte !

Rastede baut sich zu !

Göhlen, Ipwege, Hankhausen IV, Bauhof, Hahn-Lehmden..: Wie ist der Bauwahn in Rastede zu stoppen?
Göhlen, Ipwege, Hankhausen IV, Bauhof, Hahn-Lehmden..: Wie ist der Bauwahn in Rastede zu stoppen?

Windparks im Norden Rastedes: Stellungnahme unter "Aktuelles"

Fotomontage S. Lorenz (Ipweger Moor)
Fotomontage S. Lorenz (Ipweger Moor)

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